25 Gründe dankbar zu sein - 25 Jahre Offene Seniorenhilfe
Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Hasenbergl und die Seniorenbegegnungsstätte sind heute zentrale Bausteine sozialer Infrastruktur vor Ort und für viele Senior*innen ein zweites Wohnzimmer. Am Mittwoch haben die Kolleg*innen der offenen Seniorenarbeit
Die Wurzeln: Der Senioren-Pavillon
Was 2001 mit dem Senioren-Pavillon im 20jährigen Provisorium am Pfarrer-Steiner-Platz begann, hat sich zu einem wirksamen, tragfähigen und vernetzten Angebot für ältere Menschen im Hasenbergl und dem gesamten 24. Stadtbezirk entwickelt. Aus dem kleinen Treff wurde ein Ort der Begegnung, Beratung und Teilhabe: Das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Hasenbergl und die Seniorenbegegnungsstätte sind heute zentrale Bausteine sozialer Infrastruktur vor Ort und für viele Senior*innen ein zweites Wohnzimmer. Am Mittwoch haben die Kolleg*innen der offenen Seniorenarbeit zu einer gut besuchten, fröhlichen und ausgelassenen Jubiläumsfeier eingeladen.
Dabei reichen die Wurzeln der Seniorenarbeit noch weiter zurück. Bereits 1966 organisierte der Soziale Beratungsdienst der Evangeliumskirchengemeinde Hasenbergl Angebote der Alten- und Familienpflege; daraus wuchsen im Laufe der Jahrzehnte professionellere Strukturen und schließlich das koordinierte Angebot der Offenen Seniorenarbeit. Der 2001 eingerichtete Senioren-Pavillon am Pfarrer-Steiner-Platz wurde schnell zu einem lebendigen Treffpunkt: Die vielseitigen Angebote wurden von den Senior*innen sehr gut angenommen, allen voran der soziale Mittagstisch, 2001 eingeführt, entwickelte sich schnell zum Herzstück der Einrichtung. „Wir waren immer bis zum letzten Platz besetzt“, erinnert sich Carla Singer, Bereichsleitung Sozialpsychiatrie und Seniorenarbeit der Stiftung zusammen. tun.. Unter dem Motto „Gemeinsam isst man weniger allein“ kommen auch heute in den weitaus größeren Räumlichkeiten des ASZ Hasenbergl täglich bis zu 90 Menschen zum Essen und Ratschen zusammen, in der Seniorenbegegnungsstätte und in der Außenstelle am Lerchenauer See weitere 30 Menschen.
Ein buntes Repertoire an Evergreens
Nach dem festlichen Gottesdienst in der Evangeliumskirche mit einem Grußwort des Vorstands begann gegen Mittag die Feier im ASZ Hasenbergl - mit mehr als 250 Gästen: Senior*innen, Kolleg*innen, Netzwerkpartner*innen und vielen freiwillig Unterstützenden. Ein Höhepunkt des bunten Programms, das einen Querschnitt aus dem Veranstaltungsangebot des ASZ Hasenbergl und der Seniorenbegegnungsstätte präsentierte, war sicherlich der Schulchor der Eduard-Spranger-Mittelschule. Die Schüler*innen sangen ein buntes Repertoire an bekannten Liedern, bei denen fleißig mitgesungen wurde. Beim "kleinen grünen Kaktus" gab es dann kein Halten mehr, es wurde In-die-Luft-gepieckst, gesungen und geklatscht - das Foyer bebte.