Ein Kooperationsprojekt der Stiftung zusammen. tun. mit der Hans Sauer Stiftung

Stadt. Raum. Kirche - Transformation im Olympiadorf

Seit dem 1. Mai 2026 setzen wir das Projekt Stadt.Raum.Kirche - Transformation im Olympiadorf zusammen mit der Hans Sauer Stiftung und großzügiger Unterstützung durch die Stiftung Deutsches Hilfswerk um.

Was ist das Projekt "Stadt. Raum. Kirche"?

Wie können vorhandene Räume im Viertel besser für alle genutzt werden? Dieser Frage soll das Projekt nachgehen.

Räume, die nur selten genutzt werden, sehen wir dabei als Potenziale – als zukünftiger Treffpunkt, vielleicht als Werkstatt, als Begegnungsort. Eine prominente Rolle im Projekt spielt das Ökumenische Kirchenzentrum. Die lichten, großzügigen Räume strahlen eine Offenheit aus, die einladend wirkt – zum Austausch und zum Ausprobieren. Kirche war schon immer mehr als ein Ort des Gottesdienstes: Sie ist Versammlungsort, Anlaufstelle, Mittelpunkt des Gemeinschaftslebens. Daran soll angeknüpft werden. Welche Nutzungen sinnvoll sind und wie das konkret aussehen kann, arbeiten die Projektmitarbeitenden gemeinsam mit den Menschen, die hier bereits die Räume mit Leben füllen, aus. Dabei ist natürlich zentral, diese Nutzungen auch nachhaltig zu sichern und dementsprechende Trägerschaften auszuarbeiten. Eine sorgende Nachbarschaft entsteht nicht von selbst. Sie kann wachsen, wenn die richtigen Räume, Strukturen und Menschen zusammenkommen und zusammen in die Zukunft denken. 

So geht es weiter

Seit dem 1. Mai 2026 ist schon viel passiert;: Gespräche und erste Kennenlernen haben stattgefunden, erste Projektideen wurden geschnitzt und anhand der Rückmeldungen der Bewohner*innen noch einmal die Bedarfe skizziert und der Projektablaufplan angepasst. Zukünftig laden die drei Projektmiarbeiterinnen regelmäßig zu Werkstätten ein. Bei offenen Infoveranstaltungen und Sprechstunden können zusätzlich alle Anwohnenden und Engagierten ihre Perspektiven und Ideen einbringen. Gemeinsam entscheiden wir, was als Nächstes angegangen wird – und schauen, wo es organisatorisch oder räumlich hakt.

Denn: Es geht nicht nur um Räume, sondern auch um die Nachbarschaft selbst: Wie kann gegenseitige Unterstützung im Alltag aussehen und wo kann sie stattfinden? Und welche Strukturen braucht es, damit das nachbarschaftliche Miteinander langfristig erhalten bleibt?
 

Die drei für die Projektumsetzung verantwortlichen Kolleginnen (in der Bildmitte Isabel Metzger für die Stiftung zusammen. tun, Catherine Steiner und Hannah Wolf, beide für die Hans Sauer Stiftung) sind als Quartiersmanagerinnen vor Ort. Fester Bestandteil ihrer Arbeit: Veranstaltungen, Gruppentreffen und regelmäßige Sprechstunden.

In den vergangenen Wochen zeigte sich, dass das Thema nachbarschaftlicher Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung im Viertel eine hohe intrinsische Relevanz besitzt. Die Bereitschaft zur Beteiligung war entsprechend groß. Gleichzeitig wurde deutlich, dass es weniger an Engagement als an strukturellen Voraussetzungen für Sichtbarkeit und Vernetzung mangelt.

Aktuelles aus dem Projekt Stadt. Raum. Kirche

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